# Apeiron AP1-M1 – Log-Amplituden-/Moving-Chart-Referenzcheckpoint

Updated UTC: `2026-09-02T19:12:54Z`

Classification:
`M1_LOG_AMPLITUDE_MOVING_CHART_REFERENCE_PASS_UV_TAIL_HANDOFF_OPEN_LONG_BACKGROUND_BLOCKED`

Dieser Checkpoint ist auf der ausdrücklich kurzen numerischen
Modenreferenzebene vollständig PASS. AP1 bleibt **ORANGE**. Es wurde kein neuer
AP1-M1-Hintergrund gerechnet, kein Hintergrundkandidat bewertet, keine
Hintergrundtoleranz eingefroren und kein physikalischer Antwortkern gestartet.

## Chronologiesicheres Prüfprotokoll

Die endgültige Kette verwendet zuerst drei prä-tachyonische Pilotpräfixe bei
relativem `N=0.01, 0.02, 0.03` und die Schalen
`0, 16, 48, 80, 112, 127`. Anschließend wurden die im Code bereits vor dem
Pilot deklarierten Multiplikator-/Floor-Regeln in einem separaten Artefakt
eingefroren. Erst danach wurden die disjunkten Schalen
`1, 8, 32, 64, 96, 126` auf den zuvor registrierten tachyonischen Präfixen
`N=0.065, 0.08, 0.10` genau einmal ausgewertet. Alle drei Heldout-Fenster
enthalten abgetastete tachyonische Punkte.

Ein früher transienter Prüfzweig wurde fail-closed verworfen, weil die direkte
Rückrekonstruktion großer komplexer Float64-Komponenten den Wronskian durch
Auslöschung nicht auf `1e-11` halten konnte. Kein NONPASS-Artefakt wurde
behalten, öffentlich gespiegelt oder als Checkpoint beziehungsweise Seed
verwendet. Die endgültige Kette startete nach der Methodenkorrektur vollständig
neu.

## Unabhängige Darstellung

Für `u=a^(3/2)chi` wird

`L=log|u|`, `R=v/u=x+i beta`

transportiert. Zusätzlich wird `log(-beta)` unabhängig integriert. Damit gilt
im N-Gitter

- `dL/dN=x/H`,
- `dx/dN=(-Omega2-x²+beta²)/H`,
- `d log(-beta)/dN=-2x/H`,
- `d phase/dN=beta/H`.

Der Wronskian wird ohne Rückbildung exponentiell großer Moden über
`log(2)+2L+log(-beta)-log(W)=0` auditiert. Der unabhängige Vergleichspfad ist
der vorhandene 80-stellige Decimal-Yoshida-Propagator. Die gespeicherten
Seedmoden werden am Chartübergang als
`L, x, log(-beta), phase, W` weitergegeben; es findet kein später Vakuumreset
statt. Die physikalischen Seedimpulse werden mit
`k_comoving=q_seed exp(N_seed)` in die gegenwartsnormierte Koordinate
überführt.

## Heldout-Ergebnis gegen vorab eingefrorene Grenzen

| Diagnose | Heldout | Grenze |
|---|---:|---:|
| Seed-Frequenzmapping | `4.2856478200091224e-16` | `1e-12` |
| physikalischer Impulstransport | `2.0268552558853834e-16` | `1e-12` |
| `L` gegen Decimal80 | `1.6078760545212845e-7` | `5e-5` |
| Decimal-Zeitgitter | `1.5904449585431153e-6` | `5e-5` |
| Decimal 60→80 Stellen | `0` | `1e-13` |
| Riccati-Verfeinerung | `8.847724330962592e-8` | `1.3890470427213586e-6` |
| Moving-Chart-Überlappung | `1.5763233062943133e-8` | `4.712524224212767e-5` |
| Log-Wronskian | `2.57571741713033e-14` | `1e-11` |
| Decimal-Wronskian | `5.5999999998e-70` | `1e-11` |

Die direkte komplexe Float64-Rückrekonstruktion ergibt als reine
Auslöschungsdiagnose `6.09230303982855e-8`; sie ist bewusst kein Gate. Das
physikalisch äquivalente Log-Invariant und der unabhängige Decimal-Wronskian
bestehen die unveränderte `1e-11`-Grenze.

Zwölf neue Regressionstests sowie die zusammen ausgeführte
Anschluss-/Architektur-/Referenzsuite mit `52/52` bestehen. Kumulativ sind
`170/170` Tests registriert. Gleichungen, Physik, Parameter und bestehende
Gate-Schwellen blieben unverändert.

## Aussagegrenze und nächster Schritt

Validiert ist ausschließlich der Transport bereits am Seed vorhandener Moden
durch kurze tachyonische Diagnosefenster und über einen bewegten
Koordinatenchart. Noch nicht validiert sind der adiabatische Übergang neuer
Moden vom UV-Tail in den aufgelösten Bereich, die vorzeichenbehaftete
hochpräzise PV-Quellenauslöschung am bewegten Split, die gekoppelte
Gegenwirkung und der lange Hintergrund.

Nächster zulässiger Schritt ist daher der separate UV-Tail→Resolved-Handoff
samt Hochpräzisions-PV-Canary. Erst nach dessen PASS darf ein langer
Nicht-Produktionspilot beginnen. Der physikalische Kernel, Observablen, Kurven,
Fits, Signifikanzen, AP2 und AP3 bleiben gesperrt.
